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Westside Olli - Westside Peter 0 : 1

Aufstellung Westside Olli (3-4-2):
Olli - Heijo Ede Gregor - Rüdiger Dirk Toni Jürgen - Alexej Namik

Aufstellung Westside Peter (3-4-2):
Alex - Marcus Timo Zimmer - Peter Daniel Martin Osman - Gerrit Bennie


Spielbericht:

15. Spieltag 12.07.2003

Na dann wollen wir uns mal wieder ans Werk machen, Grund dafür ist einmal mehr ein weiterer Spieltag der glorreichen Westside Jünger. Diese Pilgerten wieder in Heerscharen ins abermals nicht ausverkaufte Westside Stadion. Seit nunmehr vielen Jahren spielen wir jetzt auf dem so genannten & 8222;Platz an der Psych& 8220;. Bisher immer inoffiziell, im Rahmen des Gewohnheitsrechts. Seit diesem Samstag können wir uns nun offiziell mit dem Spielrecht auf dem Trainingsgelände der Psych schmücken (Der Redaktion liegt das entsprechende Schriftstück vor).
Allerdings wurde uns zur Auflage gemacht, Nachbars Garten nicht zu schänden, und falls die Stürmer doch mal den frisch gemauerten Grill in Nachbars Garten durch unplatzierte Schüsse pulverisieren sollten, ist die Betätigung der Klingel, zwecks Regelung des Schadens unerlässlich.
Nach dem offiziellen Teil, wollen wir uns nun wieder dem heutigen Spiel zuwenden.
Am Anfang eines jeden Spiels steht zunächst erstmal das Wählen. Wahlbeihilfe Holger (Welcher wiederum verletzt pausieren musste). Zog um kurz nach halb drei die vermeintlichen Kontrahenten aus dem & 8222;Hut& 8220;. Zuerst erschien Olli, der auch gleich die Uringelben Leibchen in Empfang nehmen konnte. Als erster Gegenspieler wurde Peter alias & 8222;Flankengott& 8220; gezogen. Nachdem die beiden & 8222;Experten& 8220; etwa 10 Minuten gebraucht haben um das vorhandene Spielermaterial in gleich große Mannschaften aufzuteilen schaute Holger von seiner Ersatzbank erstaunt auf den Platz und stellte Kopfschüttelnd fest: 9 Gelbe gegen 11 Bunte. Hmmm, scheinbar ist wohl doch ein abgeschlossenes Studium zum Wählen erforderlich. Na ja, Ede wurde dann letztendlich noch schnell zu den Gelben transferiert, wobei Olli gern Benni gehabt hätte, was ihm den Unmut seines Gegenspielers Timo einbrachte, der wiederum fast schon nach dem Wählen und original vor dem Spiel am liebsten gleich wieder heimgegangen wäre, da er mit Peters Wähltaktik n
icht konform gehen konnte. Captain Peter musste in den darauf folgenden 5 Minuten erst mal seine Mannschaft seelisch aufbauen, da diese beim Anblick ihrer Gegner noch nicht genau wussten, ob sie jetzt Peter an die Gurgel gehen oder gleich Kampflos das Feld räumen sollten (O-Ton Timo: & 8222;Mir kams so vor als hätte Olli die Trikots grad verteilt& 8220;). Hingegen schaute auf der anderen Seite Olli genüsslich in die Runde und war sichtlich zufrieden mit seinem vor ihm spielenden Spielereinheiten.
Nach diesem mal wieder typischen Westside Geplänkel konnte es dann auch losgehen. Ohne ein Wort über die Aufstellung von Peter& 8217;s Dreamteam zu verlieren sollte ich allerdings nich ins Spiel einsteigen. Zum einen fungierte Timo zum ersten mal dieses Jahres als vermeintlicher Libero!!! (Wahrscheinlich um schlimmeres zu verhindern). Neben ihm, lief zum erstenmal in dieser Saison Marcus auf der rechten Abwehrseite auf und auch Osman installierte sich selbern im defensiven Mittelfeld. Mit diesem taktischen Spielzug konnte die gegnerische Mannschaft (gespickt mit Westsidestars) natürlich nicht rechnen wie sich im Verlauf des Spiels zeigen sollte !!
So nun aber mal, das Stück gibt !! Es dauerte zunächst ein paar Minuten bis zur ersten Torchance. Dann brachte Dirk die erste Ecke herein und Jürgen hatte nix besseres zu tun als den Spielgegenstand saftig an die Latte zu hämmern. Durch das Aluminiumgeräusch aufgeweckt schickten sich die Mannen um Captain Peter gleich mal an die Abwehr zu sortieren, was auch bitter nötig war, denn die Gelben spielten sich in Hacke/Spitze Manier gleich noch ein paar Ecken heraus. Doch die Abwehr um Abwehrchef Timo ordnete sich gekonnt im Raum und auch Zimmer war gleich zweimal dazu bereit seine Klöten zwischen Ball und Tor zu bringen, was ihm den Respekt der Akteure einbrachte und somit überstanden die vermeintlichen Underdogs des heutigen Spieltags die ersten 15 Minuten. Die Zweckgemeinschaft der bunt gebliebenen staffelten sich derart g
eschickt in der Abwehr, das auch während der nächsten 15 Minuten der Kasten von Alex sauber blieb. 30 Minuten waren jetzt gespielt und die Mannen um Torwärter Olli machten noch keine Anstalten die Hacke/Spitze Taktik abzulegen. Dann so nach einer halben Stunde kamen die Bunten immer besser ins Spiel und überzeugten nach 33 Minuten die gegnerische Abwehr von der eigenen Angriffsstärke. Nachdem sich Martin auf der linken Seite vorfand und dazu auch noch freistehend passen konnte, durfte sich der ebenfalls mutterseelenallein stehende Benni in die Torschützenliste eintragen. Seinen trockenen Abzug konnte Heijo nur noch mit der Arschbacke unhaltbar für Olli im Kasten der Heimelf ins rechte obere Eck lenken und damit stand es zur Überraschung aller 0-1 für die Bunten. Nun musste erwartungsgemäß erstmal die Schuldfrage geklärt werden, was natürlich zunächst dezent in Selbstzerfleischung ausartete. Auch Heijo konnte die Aufregung um seine Person nicht verstehen, schließlich konnte er ja nichts für sein Hinterteil, das bei seiner Geburt einfach da war. Zudem stauchte Dirk seine Abwehr zusammen und Heijo fühlte sich direkt angesprochen, was wahrscheinlich an Dirks direkter Ansprache an Heijo lag, wie dieser nach dem Spiel im Biergarten berichtete.
Jetzt wurde auch Olli auf den Plan gerufen, welcher der vorangegangenen Hacke/Spitze Taktik gar nix abgewinnen konnte. Er versuchte jetzt durch positive Energien seine Abwehr zu ordnen, was auch bis zur Pause gelang. Allerdings stand die Abwehr des Gastes ebenfalls prächtig da und so gingen die Akteure bei bestem Fussballwetter nach 45 Minuten mit 0-1 zum Pausentee.
Nach der Ausgabe der Marschrichtung gingen die 20 Mannen auch gleich wieder tatkräftig zu Werke. In der 54 Minute flog die Kugel nach einem Eckball (Wahrscheinlich schon der 12te am heutigen Spieltag) in den Strafraum der Gastelf und konnte von Namik auch Regelgerecht verwertet werden. Per Kopfball beförderte er den Ball an Goalie Alex vorbei direkt in die Stelz
en von Osman, der auf der Linie stand und diese brenzlige Situation gekonnt beheben konnte.
Nur drei Minuten später hatte Jürgen die Chance das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Da er aber bei der Konstruktion seines Torschusses unabsichtlich die Hand mit einbezog und sogleich zehn imaginäre und verbale Pfiffe ertönten, konnte das anschließend mit der Schussvorrichtung erzielte Tor zum Unmut der Gelben nicht anerkannt werden. Diese Szene sorgte auch noch 45 Minuten später im Biergerten für Zündstoff, allerdings waren die Gemüter bis dato auch schon wieder durch frischen Hopfenblütentee abgekühlt und es kam zu keinen weiteren verbalen Entgleisungen, welche nach dem vermeintlichen Tor noch Gönnerhaft an die jeweiligen Gegenspieler verteilt wurden.
Das Spiel dümpelte anschließend gemächlich vor sich hin, sogar dem Ball war es in der 75. Minute zu heiß geworden und die Runde Lederkugel suchte für etwa 5 Minuten Abkühlung im Gebüsch. Durch das drohende Ende des Spiels aufgeweckt ordnete Timo seine Abwehr noch mal neu und beorderte erstmal den überraschend gut spielenden Marcus in die Abwehr zurück. Als dann in der 85. Minute der eben genannte Spieler den Ball an den Arm bekam war die Kacke am Dampfen. Denn es gab kein Handspiel. Wir erinnern uns kurz noch mal dunkel an die 57. Minute als Jürgen den vermeintlichen Ausgleich schoss. Ich denke jeder kann die Aufruhr bei den Gelben verstehen. Allerdings sind die technischen Möglichkeiten auf dem Platz nur sehr beschränkt und somit konnte die Zeitlupe auch keinen Aufschluss geben was jetzt Hand war und was nicht !!
Und darum endete das Spiel auch mit einem verdienten 0-1 für die Gäste. Die Überraschung war perfekt und Kapitän Peter zog Berufspessimist Timo zur Seite und redete ihm erstmal aufgrund seiner negativen Grundeinstellung vor dem Spiel ins Gewissen: & 8222;Siehste, geht doch& 8220;
Dirk, dessen Hitzespiegel im Kopf mal wieder auf & 8222;extrem trotzig& 8220; stand, wollte erstmal wieder den Tunierf
ussball boykottieren falls Osman auch mitspielt, aber beide hatten sich dann nach einer Versöhnungsgeste von Osman auch wieder lieb und im Biergarten war dann auch schon wieder fast alles vergessen, bis auf die umstrittenen Handspiele.
Nächste Woche fällt der standardmäßige Spielbericht aus, dafür gibt es eine ausführliche Berichterstattung vom & 8222;Härtecup& 8220; in Bensheim an dem die Westside Auswahl zum ersten Mal teilnimmt. Die Redaktion wünscht bei diesem Vorhaben gutes gelingen !!!



Berichterstatter vor Ort war Holger